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Rosenstolz




Альбом Rosenstolz


Zuckerschlampen - Live (1999)
1999
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. . .


Zucker schmeckt nach Deiner Haut
und wild Dein tiefer Blick
bring mich fort zum roten Mond
dort süßer scheint das Licht
Ich will Dich trinken
will Dich atmen
mit Dir mein Leid zerstörn
Roter Mond
süße Nacht
bin verlorn
doch stets bewacht
roter Mond
und Du scheinst
weil uns die Verzweiflung eint
Zucker schmeckt nach Grausamkeit
im kalten Morgenrauch
bin verlorn im Tageslicht
weil ich den Mondschein brauch
ich kann nur warten
kann nur hoffen
daß Du mein Leid zerstörst
Roter Mond
süße Nacht
bin verlorn
doch stets bewacht
roter Mond
und Du scheinst
weil uns die Verzweiflung eint
Ich will Dich trinken
will Dich atmen
mit Dir mein Leid zerstörn
Roter Mond
süße Nacht
bin verlorn
doch stets bewacht
roter Mond
und Du scheinst
weil uns die Verzweiflung eint...

. . .


Du hast alles schon geseh'n
Du hast alles schon gehört
und alles schon gespürt

Deine Lust bringt dich fast um
Deine Liebe wurd' nie warm
Du bist reich und trotzdem arm

Wenn du reist kommst du nie an
und wenn du weinst
dann nur um dich
und nun rufst du mich

Mephisto mach' mich engelsgleich
führ' mich in dein dunkles Reich
ich will heißer als das Feuer sein
und noch kälter als das Eis

Und so kam ich dann zu dir
und ich zeigte dir mein Reich
nur im Dunkeln siegt mein Licht

Und ich mach' dich ewig jung
gab' dir jeden, den du willst
alles, weil du mir gefällst

Und wir springen durch die Zeit
doch es bleibt nur Einsamkeit
und nun rufst du mich

Jeden Wunsch erfüll' ich dir
doch niemals mach ich dich frei
trotzdem rufst du mich

. . .


Jedesmal wenn ich Dich seh
fehlt mir etwas der Mut
ich schau Dich zu lange an
und schwindlig ist mir auch

Jedesmal denk ich bei mir
heute wär der Tag
an dem ichs Dir erklär
an dem ich alles sag

Und Du meinst: "Laß uns Freunde sein"
und Du nimmst mich in den Arm
es war das erste Mal
das letzte Mal
es kostet mich mein Herz

Und Du sagst: "Ich bin für Dich da"
doch es ist niemals genug
es war das erste Mal
und das letzte Mal
ein anderes Gefühl von Schmerz

Laß mich los
es tut so weh
wenn Du mich berührst
und jedes sanfte Wort
ein Schlag in mein Gesicht

Warum komm ich hier nicht los
warum geh ich nicht
Du bist mir viel zu nah
doch niemals nah genug

. . .


Ohohoho - Ahahaha...

Lieb mich wenn du kannst
nimm mich - nimm mich ganz
schlag mich wenn du willst
zeig mir was du fühlst
steig aus deiner Hose
zeig mir deine Rose
lass die Knospe spriessen
lass Champagner fliessen

Lieb mich wenn du kannst
nimm mich - nimm mich ganz
nimm mich in die Zange
küss mich - küss mich lange
gib mir deine Beine
lass mich nicht alleine
lass die Knospe spriessen
lass Champagner fliessen

gehґ mit mir den langen Weg zum Ufer
Musikanten spielen nur für uns
Feen und Elfen tanzen einen Reigen
Blütenlippen kü,ssen meinen Mund

Komm schon mach mich an
dann las ich dich ran
die Phantasie bist du
lass mich nicht in Ruh'
ich bin von Anfang an
ganz zwanghaft nymphoman
lass die Knospe spriessen
lass Champagner fliessen

Redґ nicht von Gefühl
ich lüge schon zuviel
zum lieben bist du da
doch komm mir nicht zu nah
ich bin von Anfang an
ganz zwanghaft nymphoman
lass die Knospe spriessen
lass Champagner fliessen

gehґ mit mir den langen Weg...

Ohohoho - Ahahaha

gehґ mit mir den langen Weg...


. . .


Wo ich war das weiß ich jetzt
nicht mehr genau
weiß nur eines Tages warst Du da
Hast mein Leben völlig
auf den Kopf gestellt
und ich war ein kleines Stück von Dir

Doch dann kam der Tag für Dich
und Deine Welt
und ich fandґ nicht mehr zu mir zurück

Und was mir bleibt
ist Dein Gesicht
und das Gefühl
geteilt zu sein
Will ich Dich jemals wiedersehґn
jemals wiederspürґn
oder war es nur der Moment

Wieviel Zeit inzwischen wohl
vergangen ist
Wieviel Angst und wieviel Einsamkeit
Nur das meine Welt
ein wenig reicher ist
oder leer - wir warґn wohl nicht bereit

Vielleicht warґs einfach nicht
die rechte Zeit für uns
Mag sein ich finde bald zu mir zurück

Doch dann kam der Tag für Dich
und Deine Welt
und ich fandґ nicht mehr zu mir zurück


. . .


Ohne Deine Wut
bist Du ein halber Mensch
ohne Deinen Zorn
verlierst Du Deinen Blick

Ohne Deine Angst
fehlt Dir jeder Mut
ohne die Gefahr
geht es nur zurück

Geh lieber durch die Wand
als immer durch die Tür
durchbreche den Verstand
dann findest Du zu Dir

Fütter Deine Angst
denn sie wird niemals satt
verschwende Deine Wut
Dein Leben schreit danach
Balsam für die Seele
ist die Ruhe für den Sturm
erliege der Versuchung
denn sie gibt Dir Kraft
Fütter Deine Angst
Fütter Deine Angst

Ohne Deine Stimme
wird es niemals laut
ohne Deine Schwäche
wirst Du niemals sehn

Ohne andrer Küsse
wirst Du niemals warm
ohne Deinen Atem
wird es nie geschehn

. . .


Jeder hat es ja gewusst
jeder hat es ja geahnt
dass mit dir etwas nicht stimmt
lass sie nur reden
Wenn du etwas anders bist
als der ganze lahme Rest
wird die Stadt langsam nervös - egal
lass sie nur reden
Lass sie reden
und wir leben dafür laut
denn gerade weil du anders bist
weil du ein wenig seltsam bist
lieb ich dich noch mehr
lieb ich dich so sehr
ich halt dich fest
mir geht es wie dir
Das Gerede von Moral
was mir immer schon egal
und ich zieh mich langsam aus - für mich
und lass sie reden
In der Nacht kann es geschehn
dass ich in fremde Augen seh
und dann muss ich mit dir gehn - egal
lass sie nur reden

. . .


Lachen kann ich nur für dich
Du bleibst stumm
und ich weiß
ich solltґ wieder gehґn
Reden konntґ ich nur mit dir
Nacht für Nacht
Decktest zu mich mit ґnem Wort von dir
und du warst immer nah

Lachen - hast du mir gesagt
Du mußt lachen
komm steh wieder auf
Vergiß die Welt
und laß die Augen zu
Meine Hand ist bei dir

Lieben konntґ ich nur für dich
Nur du weißt
was ich meinґ
kennst die Bitterkeit
Schweigen kann ich nur mit dir
Jedesmal
Hörґ dir zu mit dem Bild vor mir
und du bist immer nah

Lachen - hast du mir gesagt
Du mußt lachen
komm steh wieder auf
Vergiß die Welt
und laß die Augen zu
Meine Hand ist bei dir


. . .


So wie du tanzt - und auch die Art
wie du gehst
Hat mich bewegt
vom ersten Augenblick
Was du auch tust - es macht mein Herz
so verrückt
Was ist der Preis
für eine Nacht mit dir

Ich zahlґ in bar
Was immer du willst
Was immer ich brauchґ
tuґs mir an

Königin auf deiner Bühne
tanz für mich die ganze Nacht
Lichterwelt verklärt mir meinen Sinn
doch du hast nur an dich gedacht

Ich sehґ dich an - und kann dir nicht
widerstehґn
Nicht mal im Traum
hab ich das Feuer gesehґn
Was hast du vor - wenn deine Scheinwelt
zerbricht
das Licht erlischt
Was wird mit mir

Ich zahl in bar
Was immer du willst
Was immer ich brauch
tuґs mir an

Königin auf deiner Bühne
tanz für mich die ganze Nacht
Lichterwelt verklärt mir meinen Sinn
doch du hast nur an dich gedacht

Königin auf deiner Bühne...

Ha, Ha, HA, HA, HA...

Ich zahl in bar
Was immer du willst
Was immer ich brauch
tuґs mir an

Königin auf deiner Bühne...

Königin auf deiner Bühne...

. . .


Morgens wenn ich dann mal aufsteh
bevor ich endlich rausgeh
guck ich in den Spiegel -- na und? --
mein Fummel muß zum Tag schon passen
sonst könnt ichs ja lassen
doch es ist mir wichtig

Ich find es schön gut auszugehn
ach wie schön mich anzusehn
Lippen rot jetzt kann ich gehn
alle Männer solln mich sehn

Und doch habe ich Schlampenfieber
immer wieder rutscht das Mieder
Was nützt all die Megapower
wenn die Schönheit nicht von Dauer

Mittags gehn wir dann zum lunchen
ich und eine Freundin fast so schön wie ich -- na und? --
Wir beide wir sind unbeschreiblich
nahezu fast weiblich
alle Männer wolln uns

Böser Bube hau uns nicht
Du kennst unsre Pumps noch nicht
Schlagen einmal kräftig zu
und dann ham wir unsre Ruh

Und doch ham wir Schlampenfieber
immer wieder rutscht das Mieder
Was nützt all die Megapower
wenn die Schönheit nicht von Dauer

Abends gehts dann auf die Party
mit meiner Federboa zieh ich meine Show ab -showadi wadi-
Ich flirte zeig meine schönste Pose
schenk ihm eine Rose
und dann ists passiert -- aha

Ich transpiriere fürchterlich
er will mich doch ich frage mich
sitzt mein Mieder noch korrekt
ich trinke schnell noch ein Glas Sekt

Und doch habe ich Schlampenfieber
immer wieder rutscht das Mieder
Was nützt all die Megapower
wenn die Schönheit nicht von Dauer


. . .


Du ziehst dich an - drehst dich nicht um
kein Wort von dir - ich glaub kaum dran
denn alles was ich einst getan
macht mich krank - ich weiss mit Dir siehts anders aus
und alles was ich einst begann
war den Tag nicht wert
doch nun siehtґs anders aus

die Zigarette danach und der Sekt davor
und der Kuss mittendrin
das kann nicht alles sein
die Zigarette danach und was man halt so sagt
der Rauch zerstört das Spiel
und langsam sagst du - adieu

Du fährst dir durchґs Gesicht - lachst kurz zu lang
sagst noch ein Wort - trau ich dir oder nicht
denn alles was du auch nur tust
weckt meinen Mut aufґs neu
mit dir siehtґs anders aus
ich will nicht dass du jetzt so gehst
das wärґ die Nacht nicht wert
für mich siehtґs anders aus

die Zigarette danach...

Ich weiss du kennst mich nicht
doch du kannst es lernen
dein Lachen macht mich einsam - wenn du jetzt gehst und
ist es zuviel geträumt
wenn deine Hand in meiner Hand
den Abgrund uns ertragen lässt

die Zigarette danach und der Sekt davor
und der Kuss mittendrin
das kann nicht alles sein
die Zigarette danach und was man halt so sagt
der Rauch zerstört das Spiel
für mich siehtґs anders aus
die Zigarette danach...
...und langsam sagst du - vielleicht

. . .


Als ich eines Tages dachte
das ich verloren bin
begraben und verloschen
küsstest du mir Sinn
in mein verstaubtes Leben
in meiner Seele Eis
und ich begann zu glauben
ein Feuersturm wäre heiss
Machs gut mein Herzenschöner
nun lasse ich dich ziehen
vergiss was ich gewollt hab
auch Scherben können blühen
Machs gut mein kühnes Feuer
und lass mich weiter friern
wer weiss im nächstem Leben
wird ich dich nicht verlieren.

. . .


Ich bin die letzte Hure
die Dein Herz bewohnt
gab Dir meine Seele
Was tust Du?

Verbrannte meine Kleider
steh jetzt hier ganz nackt
gab Dir meine Ehre
Was tust Du?

Schieß mich jetzt ab
will für Dich sterben
zerreiß mir mein Herz
denn ich bin kurz vorm Wahnsinn
Schieß mich jetzt ab
nimm Dir die Scherben
betöre mein Ich
gib mich zum Abschuß frei

Ich hörte auf zu atmen
riß mein Herz entzwei
gab Dir meine Sünde
Was tust Du?

Ertränkte meine Sehnsucht
die auch Hoffnung war
gab Dir meine Träume
Was tust Du?

. . .


Nur wer dich sahґ - kann mich verstehґn
du kamst mir nah und ich blieb stehґn
nur wer dich fühlt - kennt deine Haut
ein langer Blick - der keinem traut
nur wer dich schmeckt - kennt das Gefühl
dass man ewig gieren will
nur wer dich sieht - kennt auch die Macht
erstarrte Flamme in der Nacht

nur einmal noch
deine Lippen spürґn
Küsse wie Honig auf meiner Seele
nur einmal noch
diesen Abgrund spürґn
ganz ohne Fallschirm
wie ein Blatt im Wind

jetzt bist du hier und ziehst dich aus
ich werd zum Stier und du zur Maus
ich halt dich fest - kannst nicht entfliehґn
nehm dir den Rest der Phantasien
du bist der Mann - der mich entfacht
bist der Abend - ich die Nacht
ich bin das Tor zur Seligkeit
schneeweisse Schwingen in Ewigkeit

nur einmal noch...


. . .


Schon das Klingeln meines Weckers
macht mir deutlich wie der Tag wird
Kein Verlangen nach dem Morgen
Kein Verlangen - nach Irgendwas

Gestern Nacht war ich noch Sieger
Gestern Nacht war ich noch schön
Ich wollt' dich und nahm sie alle
Ich wollt' nie nach Hause geh'n

Die Schlampen sind müde
sie waren viel zu lange wach
Die Schlampen sind müde
wenn auch erst am nächsten Tag
Doch wenn du meinst
nur weil ich wein'
wird mein Leben anders sein
Ich sag' dir NEIN

Kein Make-up - verletzte Seele
laß den Tränen freien Lauf
Brauch' den Arm der mich jetzt festhält
Bitte fang mich wieder auf

Wenn du willst - dann laß uns fliegen
Wenn du nur willst - bin ich dabei
Denn ich brauch' nur deine Nähe
Ich will nur nach Hause geh'n

. . .


Deine Augen streuen das Salz in meine Wunden
Deine Tränen sind der Schlüssel für den Weg
Meine Worte haben Dich nicht ganz gefunden
Und was ich auch tu, wohin ich mich leg

Da bist nur du mit deinen Augen
Du mit Deiner Haut
Du mit Deiner Liebe
Der ich ewig glaub

Wenn Du nicht mehr da bist
Bin auch ich nicht mehr hier
Wenn Du nicht mehr da bist
Geht ein Teil mit Dir

Und keiner kann mich trösten - weil ich es nicht will
Ich geh an Dir zugrunde, schrei an Deinem Schmerz
Und niemand wird mich halten, keiner kriegt mich still
Ich leb nicht mal ne Stunde, brichst Du mir das Herz

Da bist nur Du mit Deinen Fragen
Du mit Deinem Zorn
Du mit Deiner Sehnsucht
Wind im tiefsten Sturm

Wenn Du nicht mehr da bist
Bin auch ich nicht mehr hier
Wenn Du nicht mehr da bist
Geht ein Teil mit Dir

Da bist nur du mit deinen Augen
Du mit Deiner Haut
Du mit Deiner Liebe
Der ich ewig glaub

Wenn Du nicht mehr da bist
Bin auch ich nicht mehr hier
Wenn Du nicht mehr da bist
Geht ein Teil mit Dir (2x)

. . .


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